Ich wuchs in einer sehr typisch koreanischen Familie auf, wo wir nicht oft in Restaurants gingen.
Die meisten Mahlzeiten wurden zu Hause eingenommen.
Reis zum Frühstück,
Reis zum Mittagessen.
Wieder Reis zum Abendessen.
Sogar das Frühstück bestand aus warmem Reis, Suppe, Kimchi und kleinen Beilagen.
Ich lebe jetzt seit mehr als 12 Jahren außerhalb Koreas.
Meine Essgewohnheiten haben sich im Laufe der Zeit natürlich verändert.
Heutzutage esse ich auch viele polnische und westliche Speisen.
Käse. Brot. Wurst. Kartoffeln...
Doch auch nach all diesen Jahren ist mein Hauptnahrungsmittel immer noch Reis.
Wenn ich regelmäßig Reis esse, fühlt sich mein Körper irgendwie ruhiger an.
Die Verdauung fühlt sich leichter an.
Vielleicht, weil ich damit aufgewachsen bin.
Viele Leute denken, Reis seien nur Kohlenhydrate.
Aber für Koreaner ist Reis fast ein emotionales Nahrungsmittel.
Selbst nach so langem Leben im Ausland verschwinden manche Gewohnheiten nie ganz.
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